Elbvorland Konau an der Elbe hof eigengut

Konau und Umgebung

Das kleine Dorf Konau ist das einzig erhaltene Marschhufendorf und steht komplett unter Denkmalschutz. Seine liebevoll sanierten Höfe, häufig noch mit Reetdach, reihen sich idyllisch am alten Elbdeich entlang.
Geschichtlich hat der Hof wie auch der Ort schon viel erlebt. So zählte die Region bis Kriegsende zu Hannover. Nach dem Krieg wurde es jedoch sowjetische Besatzungszone und somit Gebiet der DDR. Erst 1994 wurde nach einer Volksabstimmung die Region rund um das Amt Neuhaus wieder von Bundesland Mecklenburg zu Niedersachsen. Die Zonengrenze war unmittelbar auf dem alten Deich entlang der Höfe. In drei Sonderausstellungen wird eindrucksvoll dargestellt, wie das Leben Grenznah war und auch die Zwangsaussiedlungen in Erinnerung gehalten.

Vogel- und Naturliebhaber schätzen diese Region. Vom Klapper- bis zum Schwarzstorch, Seeadler, Milan und Eulen sind hier noch zu Hause. Im Winter finden sich hier hunderttausend Wildgänse und zehntausend Singschwäne ein und bereiten jährlich ein unvergessenes Naturspektakel. Aber auch Rehe, Feldhasen und Rebhühner, Unken und Laubfrösche, Fledermäuse, Biber und weitere zahlreiche Tiere sieht man häufig bereits nach kurzen Spaziergängen.

Im Hofcafé „Gelber Richard“ nur wenige Meter entfernt gibt es leckere Kuchen und warme Küche. Ebenso befindet sich auf diesem Hof der Verein „Konau 11“ für die Streuobstwiesen mit einer Mostküche und Informationen rund um den Obstbau und Obstbaumpflege in der Region.

Ausflüge:
Die Elbe hat hier noch sein natürliches Flussbett und bietet herrliche Ausflugsziele und Aussichten. Ob mal kurz zu Fuß zur Elbe an einen der unzähligen und einsamen Sandbuchten zwischen den Buhnen laufen oder mit dem Rad auf den Deichen entlang zeigt sich die Natur von ihrer schönsten Seite. Ein wunderschöner Badesee, eingebettet in Wiesen- und Waldlandschaft ist nur 4km entfernt und lädt zum Verweilen, Grillen und Schwimmen ein.

Schafe auf dem Deich bei Konau hof eigengut